| Antragsteller/innen: | Marlies Fritzen (KV Ostholstein) u.a. |
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FÖJ nicht kaputt sparen
Der Kleine Parteitag möge beschließen:
Bündnis 90/Die Grünen fordern die Landesregierung nachdrücklich auf, die 150 FÖJ-Plätze im Land zu erhalten und die Landeszuschüsse nicht weiter zu kürzen.
Begründung:
Jedes Jahr bewerben sich fast 600 junge Frauen und Männer um einen der 150 Plätze des freiwilligen ökologischen Jahres in Schleswig-Holstein. Sie übernehmen engagiert und kompetent Betreuungsaufgaben in Schutzgebieten, die von den Naturschutzverbänden ohne die FÖJlerInnen nicht geleistet werden könnten.
Die jungen Frauen und Männer im FÖJ schützen und pflegen mit ihrer Arbeit nicht nur unser aller Lebensgrundlage. Sie erarbeiten auch einen echten Mehrwert für die Tourismusbranche in unserem Land. Sie machen Naturerlebnisangebote für tausende TouristInnen, die es ohne diese Unterstützung so nicht gäbe.
Diese jungen Menschen arbeiten freiwillig und ehrenamtlich für das Gemeinwohl in einer Zeit, in der ansonsten alle Welt den Mangel an Einsatzbereitschaft und Engagement der jungen Generation lauthals beklagt. Sie sind echte Leistungsträger in unserer Gesellschaft und gehören daher unterstützt und nicht weggespart.
Damit Träger, Einsatzstellen und BewerberInnen Planungssicherheit bekommen und sich nicht Jahr für Jahr vor allem gegen das Kaputtsparen wehren müssen, muss die Landesregierung eine dauerhafte finanzielle Absicherung des FÖJ in Schleswig-Holstein garantieren.
AntragstellerInnen:
- Marlies Fritzen, KV Ostholstein
- Dr. Marret Bohn, KV Rd-Eck
- Detlef Matthiessen, KV Rd-Eck
- Andreas Tietze, KV Nordfriesland
- Rasmus Andresen, KV Flensburg
- Bernd Voß, KV Steinburg
- Grüne Jugend Landesvorstand