
Mehr Handlungsspielraum beim Klimaschutz nutzen
Zu der Entscheidung der amerikanischen Umweltagentur (EPA), CO2 und andere Treibhausgase als Schadstoffe zu deklarieren und der daraus entstehenden Möglichkeit für den amerikanischen Präsidenten, Reduktionsentscheidungen ohne den Kongress zu treffen, erklärt die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Marlene Löhr:
Nur wenn die großen Industrienationen beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnehmen und den Entwicklungsländern die Hand reichen, kann hier in Kopenhagen ein Durchbruch erzielt werden.
Mit der Entscheidung der amerikanischen Umweltagentur ist Obamas Position deutlich gestärkt worden. Jetzt muss er diesen Handlungsspielraum aber auch nutzen, um die Verhandlungen voran zu bringen. Bisher hat auch Obama sich in großer Rhetorik geübt, die konkreten Reduktionsvorschläge haben jedoch jeglichen Hauch von "Yes, we can" verloren.
Die Landesvorsitzende der Grünen ist selbst vor Ort.
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