PM Nr.063.09 vom 28.08.2009

Selbst die FDP wirft GRÜNES Mäntelchen über

Zur Vorstellung des Entwurfs des FDP-Wahlprogramms sagt sie Spitzenkandidatin zur Landtagswahl von Bündnis 90/Die Grünen, Monika Heinold:

Die FDP schickt sich an, eine sozial-ökologische Partei zu sein. Mit der Forderung nach "Gleichen Bildungschancen für alle" und "Stromverbrauch des Landes zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken" nimmt sie langjährige Forderungen der Grünen in ihr Landtagswahlprogramm auf.

Schaut man aber genauer hin, so erkennt man, dass die Überschrift nicht mit dem Inhalt zusammen passt.

Beim Thema Atom behauptet die Schleswig-Holsteinische FDP zwar, dass sie am Atomkonsens festhalten will, ihr Spitzenkandidat im Bund, Dr. Guido Westerwelle, verkündet aber das Gegenteil. Was sollen die WählerInen da glauben?

Und auch in der Bildungspolitik macht die FDP mit der Wiedereinführung der Realschule eine Rolle rückwärts. Heuchlerisch da von einer "Reformpause für Eltern, Schüler und Lehrer" zu sprechen.

Und zum Thema Finanzen sollte die FDP sich lieber nicht als Macher und Retter in der Not aufspielen. Waren sie es doch, die uns – neben den Heuschrecken – die Finanzkrise durch das ständige rufen nach "der Freiheit des Marktes" und "weniger staatliche Regularien" erst eingebrockt haben.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Finger weg von der FDP. Die WählerInnen sollten lieber das GRÜNE Original, als eine billige Kopie wählen. 


(c) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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Claudia Jacob
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