
Schleswig-Holstein droht zum Transit-Land zu werden
Zur Einigung auf die "Lübecker Erklärung" über die Entwicklung einer gemeinsamen Großregion um die künftige feste Fehrmarnbelt-Querung sagt die Vorsitzende des Landesverbandes von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:
Die erhofften wirtschaftlichen Effekte werden am Ende für Schleswig-Holstein ausbleiben und sich auf die Ballungsräume Malmö, Kopenhagen und Hamburg beschränken. Da hilft auch kein schönreden.
Statt von Wohlstand, Beschäftigung und nachhaltiger Entwicklung zu profitieren, wird das Land ökonomisch wie ökologisch einen hohen Preis zahlen müssen.
Am Ende bleibt Schleswig-Holstein auf den Kosten für den Ausbau der Verkehrsanbindung an die Fehrmarnbelt-Querung sitzen, die in keinem vernünftigen Verhältnis zu den wirtschaftlichen Erwartungen stehen.
Darüber hinaus droht das Land zu einem Transitland zu werden, das die Belastungen des zunehmenden Verkehrs zu spüren bekommen wird.
Landesverband Schleswig-Holstein
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