
Sicher ist nur das Risiko-AKWs Krümmel und Brunsbüttel endgültig stilllegen
Anlässlich des 23. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erklärt die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:
Der GAU von Tschernobyl ist unvergessen. Die atomare Wolke vergiftete ganz Europa, tausende Menschen starben und noch heute leiden viele unter den Folgen der Strahlenbelastung. Schwere Unfälle in Atomkraftwerken hat es seitdem immer wieder gegeben, in Schweden, Spanien, Tschechien, aber auch bei uns. Dies zeigt deutlich: Atomkraft ist eine nicht beherrschbare Risikotechnologie und damit nicht zu verantworten. Sicher ist nur das Risiko.
Die Frage der Endlagerung des Atommülls ist weltweit nicht gelöst. Die Wassereinbrüche im Versuchsendlager Asse II beweisen, dass Salzstöcke für eine Endlagerung nicht geeignet sind.
Wir Grünen halten am vereinbarten Atomausstieg fest und lehnen jegliche Verlängerung von Restlaufzeiten ab: Wir setzen auf den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, das Energiesparen und die Verbesserung der Energieeffizienz.
Wir kämpfen für die endgültige Stilllegung der Atomkraftwerke in Brunsbüttel und Krümmel. Wir rufen zum breiten gesellschaftlichen Protest gegen Atomkraft auf, damit die schwarz-gelben Pläne zum Wiedereinstieg in diese unverantwortliche Technologie verhindert werden. Wir rufen alle atomkritischen Menschen zur Teilnahme an der Großdemonstration am kommenden Sonntag, dem Jahrestag der Tschernobylkatastrophe, in Krümmel auf!
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Aufruf zur Teilnahme:
Demonstration vor dem AKW Krümmel
Sonntag, 26.4.2009, 14 Uhr
Weitere Infos auf:
www.sh-gruene.de
Landesverband Schleswig-Holstein
Pressesprecherin
Claudia Jacob
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